|
Herren, Landesliga Süd, 13.03.2010, 19:30 Uhr, Paartal-Halle Kissing
Kissinger SC – HSG Kirchheim/Anzing
[fs] Nach der unerwarteten Derbyniederlage im Heimspiel gegen den TSV Trudering am letzten Wochenende, reisen die Männer der Trainer Fadil Kqiku und Theo Haberthaler zu einem Spitzenteam der Liga: dem Kissinger SC.
Vor Saisonbeginn wurden die Augsburger als der Aufstiegsfavorit gehandelt. Viele Neuzugänge und ein neues Trainerteam sorgten für Aufbruchstimmung. Das Trainerteam Pfänder/Schubert ist mittlerweile Geschichte, war das Team doch während der Saison hinter den Erwartungen zurück geblieben. Dennoch meint Fadil Kqiku, dass „der Gegner ganz klar ein Aufstiegsaspirant bleibt.“
Das Team wird jetzt seit Anfang Februar von Milos Brcanski trainiert und hat unter seiner Regie nur gegen den TSV Milbertshofen verloren, zuvor hatte man 4 Spiele am Stück für sich entscheiden können. Dem TV Immenstadt brachte man in dieser Phase sogar seine einzigen Verlustpunkte in eigener Halle bei. Nach dieser Serie findet sich die Mannschaft auf Platz 3 wieder, punktgleich mit Platz 2, der zur Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Mit der Niederlage von letzter Woche verschenkte man selber eine bessere Ausgangsposition. Natürlich profitiert der Kissinger SC von der Ausgeglichenheit der Liga, dennoch muss die HSG zu einem absoluten Spitzenteam der Liga. „Der Kissinger SC ist klarer Favorit. Vor allem da sie in eigener Halle spielen und wir erneut arg vom Verletzungspech gebeutelt sind“, meint Fadil Kqiku.
Nachdem man schon beim Heimspiel gegen den TSV Trudering stark ersatzgeschwächt und ohne Alternativen auf der Aufbauposition im Rückraum angetreten war, hat sich die Lage unter der Woche sogar noch verschlechtert. Zu den verletzten oder verhinderten Spielern Tobias Schimon, Dominik Heck, Fabian Heck, Anton Gnadler, Henner Görtz und Fabian Welser, hat sich unter der Woche noch Max Haberthaler und Simon Scharder eingereiht. „Wir werden mit einem Rumpfteam nach Kissing fahren“, so der Trainer. „Ich kann der Mannschaft nur ein Kompliment machen. Trotz der Niederlage hat sie sich gegen Trudering gut verkauft.“ Man rechnet sich im HSG-Lager für die Saison nicht mehr viel aus. Nach der Niederlage im letzten Heimspiel steht man im Mittelfeld. Der breite Tenor im Team ist aber dennoch, „die Mannschaften die vor uns stehen etwas zu ärgern“, so Trainer Kqiku.
|